Unsere Weihnachtsspende 2020 geht an den Verein "Ambulanter Hospizdienst für Bornheim und Alfter".

Alle Jahre wieder eine Weihnachtsspende

Jedes Jahr im Advent geben wir vom Biohof Bursch eine Weihnachtsspende an eine Institution oder Einrichtung, die sich in besonderem Maße für bedürftige Menschen in unserer Gesellschaft einsetzt. In 2020 ging diese Spende an den Verein „Ambulanter Hospizdienst für Bornheim und Alfter“.

 

Ambulanter Hospizdienst für Bornheim und Alfter

Der Verein betreut schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige. Darüber hinaus ist er in vielen anderen Fragen aktiv, die mit dem Sterben zusammenhängen. So umfasst die Tätigkeit des Hospizdienstes Beratungen für Patientenverfügungen oder auch das Angebot von Trauer-Cafés, wo Trauernde gemeinsam ihre Trauer bewältigen können. Trauerspaziergänge, Einzel-Trauergespräche gehören ebenfalls zu den Aufgaben des Hospizvereins.

Wenn Sie den Hospizdienst in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich über die Homepage www.hospizdienst-bornheim.de direkt an den Verein.

 

Unterstützer*innen gesucht

Wer sich vorstellen kann, Sterbende bis zu ihrem Tod zu begleiten, kann im Februar 2021 am nächsten Kurs für Hospizhelfer*innen teilnehmen. Das Koordinatorenteam (siehe Homepage) gibt sehr gerne weitere Infos zu dem Kurs. Der Abschluss des Kurses ist zum Ende des Jahres 2021 geplant. Wer sich nicht im direkten Kontakt zu Schwerstkranken und Sterbenden sieht, kann den Verein trotzdem unterstützen, sei es mit einer aktiven oder inaktiven Mitgliedschaft oder auf anderem Wege. Wenden Sie sich an den Hospizdienst, wenn Sie Mitglied werden oder Ihre Hilfe anbieten möchten.

 

Tätigkeit im Grenzbereich des Lebens

Der Verein „Ambulanter Hospizdienst für Bornheim und Alfter“ wurde 2001 u.a. von der Krankenschwester Conny Henseler gegründet. Einer der Schirmherren des Vereins ist ihr Mann, der ehemalige Bürgermeister von Bornheim, Wolfgang Henseler. Nach ihrem Lebensmotto gefragt, antwortet die Mitbegründerin und heutige Vereinsvorsitzende: „Vor dem Tod habe ich keine Angst, aber wie man dahin kommt, darauf kommt es an. Ich habe mich schon immer für den Grenzbereich zwischen Leben und Tod interessiert. Ich setze mich gerne mit dem Leben auseinander. Das Sterben gehört für mich unbedingt dazu.“

 

20-jähriges Jubiläum

Conny Henseler ist bei aller Arbeit, die ein solcher Verein mit sich bringt, froh über das Jubiläum, das 2021 ansteht. Das Programm ist fertig, wenn auch noch nicht in trockenen Tüchern. Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei und es ist nicht klar, welche Veranstaltungen durchgeführt werden können, und welche nicht. Geplant sind Krimi-Dinner, Lesungen und sogenannte Tellerrandgespräche, bei denen erweiterte Themen rund um das Sterben zur Sprache kommen könnten, wie vielleicht z.B. „Kinder und Trauer“ oder aktive Sterbehilfe. Ein Tag der offenen (Büro-)Tür ist ebenfalls für 2021 geplant. Helfer*innen bei der Durchführung des Programms sind gerne gesehen.

 

Hospizdienst und Corona

Trotz Corona-Pandemie ist der Verein aktiv. Entsprechende Hygiene-Regelungen ermöglichen es dem Dienst, seine Arbeit fortzusetzen. „Wir kommen auch in Corona-Zeiten“, sichert Frau Henseler zu. „Wir sind trotzdem da!“

 

Schon mal in unserem Hofladen eingekauft?

Dort haben wir neben unserem selbst angebauten Gemüse und Obst nämlich ein ganzes Sortiment an Naturkostwaren. Also alles, was das Herz an biologisch erzeugten Lebensmittel begehrt! Schau’n Sie doch mal rein!

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