Fassfrisches Sauerkraut

Es ist soweit                                                     Der Sommer geht zu Ende, der Herbst zeigt sich immer mehr und wir merken, dass der Winter in nicht mehr allzu weiter Ferne ist. Die Temperaturen sinken, wir werden vom Wind durchgepustet und unsere Abwehrkräfte sind nun wieder mehr gefragt. Das ist die Zeit, wenn wir auf dem Biohof Bursch beginnen, Sauerkraut zu stampfen. Denn unser Sauerkraut bietet das, was wir zur Stärkung der Abwehrkräfte benötigen.

Ein guter Ersatz                                               Zum Winter wird das Angebot an vitaminreichen Gemüsen knapper und weniger vielfältig. Einen besonders guten Ersatz bieten wir mit unserem Sauerkraut an. Fassfrisches Sauerkraut ist ein exzellenter Vitaminlieferant. Zudem lässt sich Sauerkraut über lange Zeit lagern, im Kühlschrank, im Vorratskeller, aber auch bei Zimmertemperatur.

Unser Sauerkraut-Kohl                                Wir stellen Sauerkraut aus Weißkohl und aus Filderkohl von unseren eigenen Feldern her. Der Filderkohl, ein großer, milder, sehr geschmackvoller Spitzkohl, stammt ursprünglich aus der schwäbischen Filderebene. Beide Kohlsorten lassen sich hervorragend zu Sauerkraut verarbeiten. Weitere Zutaten sind – nach alter Familienrezeptur – Lorbeer, Meersalz, Wacholder und Kümmel.

Wie zu Großmutters Zeiten                       Traditionelles, frisches Sauerkraut wird in einem Gefäß hergestellt, aus dem aufsteigende Gase entweichen können, Luft aber nicht hineingelangen kann. Deshalb besitzt der Sauerkrauttopf eine umlaufende, mit Wasser gefüllte Rinne. Der aufgesetzte Deckel taucht rundum in das Wasser und verhindert einen Luftzutritt. Bei Überdruck entweichen die Gase nach außen.

So wird´s gemacht                                         Zunächst wird der frische Kohl fein geraspelt. Der geraspelte Kohl kommt in das Gefäß, um dort gestampft zu werden. Das Stampfen sprengt die Pflanzenzellen. Der Zellsaft tritt aus und bedeckt den Kohl. Beigefügtes Salz entzieht dem Kohl dessen Flüssigkeit und konserviert den Saft bis zur Gärung (Fermentierung).

Das passiert im Fass                                      Bereits im Kohl vorhandene Bakterien wandeln unter Luftabschluss die im Gemüse enthaltenen Kohlehydrate in Milchsäurebakterien, Essigsäue und Kohlendioxid um. Den pikant sauren Geschmackverdankt das Sauerkraut der Milchsäure. Die Milchsäurebakterien sind es auch, die für die Haltbarkeit des Sauerkrauts sorgen. Neben dem Pökeln war die Fermentierung lange Zeit die einzige Möglichkeit, Nahrungsmittel haltbar zu machen.

Das steckt drin                                                Unser Sauerkraut hat es in sich, vor allem Ballaststoffe, die Vitamine A, B und C sowie Milchsäurebakterien. Diese Stoffe entstehen in ganz natürlichen Mengen, denn wir erhitzen bzw. pasteurisieren das Kraut nicht. So bleiben diese wertvollen Stoffe erhalten. Die Milchsäurebakterien üben zudem eine positive wie unterstützende Wirkung auf das gesamte Darmsystem aus. Dabei enthält unser fassfrisches Sauerkraut kaum Kalorien und zeigt darüber hinaus entschlackende Wirkung.

 

Tradition und Moderne                               Längst reichen die alten Tontöpfe aus Großmutters Zeiten nicht mehr aus, um die Nachfrage nach unserem fassfrischen Sauerkraut zu stillen. Die Tontöpfe haben wir gegen bis zu 2000 Liter fassende Fässer eingetauscht. Das Raspeln übernimmt eine Maschinenreibe. Der geraspelte Kohl wird mittlerweile mit einem kleinen Fließband über den zwei Meter hohen Rand des Fasses befördert. Das Stampfen mit einem Holzstampfer gehört auch der Vergangenheit an: Ein Mitarbeiter in Hygiene-Anzug steht im Fass und stampft solange, bis das Fass gefüllt ist. Mit einem Gabelstapler wird das Fass an den richtigen Ort gefahren, ein großer Deckel wird aufgelegt und beschwert, und das Fass kann in Ruhe reifen, wie zu Großmutters Zeiten.

Schon mal in unserem Hofladen eingekauft?

Dort haben wir neben unserem selbst angebauten Gemüse und Obst nämlich ein ganzes Sortiment an Naturkostwaren. Also alles, was das Herz an biologisch erzeugten Lebensmittel begehrt! Schau’n Sie doch mal rein!

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